Weihnachten

das ist göttlich

Jesus wird geboren

In dem Jahr machte der oberste Präsident der Römer ein neues Gesetz. In diesem Gesetz stand, dass sich alle Menschen, die in den von der römischen Armee besetzten Gebieten lebten, bei ’ner staatlichen Behörde melden sollten. Dort mussten sie angeben, wie viel Kohle sie im Monat verdienen, um daraus die neue Steuer zu berechnen. So eine Steuerschätzung hatte es zu dem Zeitpunkt noch nie gegeben. Quirinius war gerade der Ministerpräsident von einem der besetzten Gebiete, das Syrien hieß. Alle Menschen mussten in den Ort zurückgehen, in dem sie geboren worden waren, um sich dort in Listen einzutragen.

Weil Josef aus der Familie vom David kam, musste er nach Bethlehem reisen, denn da kam seine Familie ursprünglich her. Er machte sich also von Nazareth (das liegt in Galiläa) dorthin auf den Weg. Maria, seine Verlobte, nahm er einfach mit. Die hatte da schon einen ziemlich dicken Bauch, sie war nämlich hochschwanger.

In Bethlehem passierte es dann, und sie bekam ihr erstes Kind. Weil sie in den Hotels und Jugendherbergen im Ort keinen Pennplatz mehr finden konnten, musste Maria das Kind in einer Autogarage zur Welt bringen. Eine alte Ölwanne war das erste Kinderbett.

 

Die Hirten und ein Engel

In dieser Nacht hatten ein paar Hirten kurz vor dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen, um dort auf die Schafe aufzupassen. Plötzlich war da ein riesengroßes überirdisches Wesen aus dem Himmel, das auf sie zukam. Ein helles weißes Licht war um diesen Engel rum, eine Art von Licht, das nur von Gott kommen konnte, so krass war es. Die Hirten bekamen voll die Panik, aber der Engel beruhigte sie. „Entspannt euch, ihr braucht keine Angst zu haben! Ich habe gute Nachrichten für euch und auch für alle anderen Menschen!

Heute Nacht ist der Mensch geboren worden, der euch alle aus eurem Dreck rausholen wird! Das ist in der gleichen Stadt passiert, wo auch der ehemalige Präsident David herkommt. Ich sag euch mal, wo ihr ihn finden könnt: Er liegt in einer alten Ölwanne, unten in einer Tiefgarage, gut eingewickelt in Windeln!“ Plötzlich tauchten neben dem einen Engel noch Tausende anderer Engel auf. Die fingen dort gleich an, zu beten und Gott zu sagen, wie genial er ist: „Der Gott, der im Himmel wohnt, soll groß rauskommen! Er hat all den Menschen ein Friedensangebot gemacht, die bereit sind, dieses Angebot auch anzunehmen!“

Nachdem die Engel wieder verschwunden waren, beschlossen die Hirten, der Sache auf den Grund zu gehen: „Lasst uns mal nach Bethlehem fahren. Mal sehen, was dort jetzt von den Sachen passiert ist, die uns dieser Engel gerade erzählt hat.“ Sie beeilten sich sehr. Als sie im Dorf ankamen, fanden sie tatsächlich Maria, Josef und auch das Baby, das in einer Ölwanne lag. Nachdem die Hirten das Kind angesehen hatten, erzählten sie von ihrem Treffen mit diesem Engel. Alle, die davon Wind bekamen, staunten nicht schlecht.

Maria merkte sich aber alle Einzelheiten genau und dachte ständig darüber nach. Anschließend gingen die Hirten wieder zu ihren Schafen zurück. Sie freuten sich total über Gott und über das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten! Alles war genauso abgegangen, wie es ihnen vorher angekündigt worden war.

 

aus dem Lukasevengelium der Volxbibel (1,1-20)

4. Adventsonntag

mein Engel

Ein Bote von Gott macht Maria die Ansage: Dein Baby wird mal ein Präsident sein!

Elisabeth war gerade im sechsten Monat schwanger, da schickte Gott wieder den Engel Gabriel los. Diesmal sollte er nach Nazareth gehen, eine Stadt, die in Galiläa liegt. Dort lebte ein Mädchen, das noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, sie war noch Jungfrau. Maria, so hieß sie, war mit Josef verlobt, der aus der Familie vom David abstammte.

Gabriel klopfte bei ihr an die Tür, und als er im Raum stand, begrüßte er sie: „Hallo, Maria! Gott will dir ein Riesengeschenk machen! Er hat dich unter Millionen von Frauen extra ausgesucht!“

Maria stand etwas unter Schock. Sie überlegte schnell, was er mit dieser seltsamen Begrüßung meinen könnte.

„Keine Panik!“, redete der Engel weiter. „Gott hat dich wahnsinnig lieb, er liebt dich einfach so, und er hat etwas ganz Besonderes mit dir vor. Du wirst bald schwanger werden, und dann wirst du einen Sohn bekommen, der soll dann Jesus heißen! Er wird ganz groß rauskommen, man wird von ihm sagen, dass er der Sohn von Gott ist. Er wird von Gott auf den höchsten Posten gesetzt werden, er wird ein Präsident sein, genauso, wie David einer war. Er wird das Sagen haben über ganz Israel, und seine Macht wird nie zu Ende gehen.“

Maria war etwas verwundert: „Aber wie soll das denn bitte gehen? Ich hab noch nie mit irgendeinem Mann geschlafen!“ „Also, das ist so: Der Geist von Gott wird dir ganz nahe kommen. Gottes Kraft wird dafür sorgen, und darum wird das Kind auch etwas ganz Besonderes sein, es wird ‚der Sohn von Gott‘ genannt werden. Pass auf, selbst Elisabeth, mit der du ja verwandt bist, ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und die ist schon im Rentenalter. Alle Ärzte haben gesagt, dass sie unfruchtbar wäre, und jetzt das … Für Gott ist nichts unmöglich, Maria!“

„Ich will für Gott alles geben, ich gehöre ihm, alles, was du gesagt hast, soll auch so passieren.“


wer bin ich? was ist mir heilig?


Mit Padlet erstellt

Mit Padlet erstellt

Barbarazweige vs. Lockdownfrust

Am Gedenktag der Hl. Barbara, 4. Dezember, werden Zweige von Obstbäumen in die Häuser geholt, eingewässert und so bis Weihnachten zum Blühen gebracht (durch tägliche befeuchten und regelmäßigem Wechsel des Wassers).


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Die Hl. Barbara war die Tochter eines Kaufmanns im 3. Jahrhundert. Als sie ihren Vater von ihrem Entschluss erzählte, Christin zu werden, versuchte dieser alles, um sie daran zu hindern! Er brachte sie sogar vor Gericht und schließlich wurde sie zum Tod verurteilt. Aber alles das brachte sie nicht davon ab, an Jesus zu glauben!

Beim Tag ihrer Inhaftierung, sagt man, blieb ein Kirschzweig an ihrem Gewand hängen und sie nahm ihn mit in ihre Zelle! Dort pflegte sie ihn bis zum Tag ihrer Hinrichtung, an dem er plötzlich blühte! 

Aus diesem Grund ist der Kirschzweig im Advent ein Symbol dafür, dass nach dem Tod wieder Leben kommt - der scheinbar tote Kirschzweig beginnt wieder zu Blühen! Es ist also ein ganz starkes Zeichen für unseren Glauben und für eine starke Frau, die zu ihrer Entscheidung gestanden ist! 

 

Wenn du nun Kirschzweige zu Hause aufstellen willst, dann verraten wir dir ein paar Tipps, wie es dir ziemlich sicher gelingt, dass die Zweige auch zu Weihnachten blühen:

 

  • mach beim Abschneiden einen langen Schnitt, so können die Zweige mehr Wasser aufnehmen
  • lass die Zweige nach dem Abschneiden einen halben Tag im Wasser liegen damit sie viel Feuchtigkeit aufnehmen können 
  • befeuchte die Zweige täglich, damit sie nicht austrocknen 
  • einmal in der Woche solltest du den Anschnitt erneuern
  • wechsle oft und regelmäßig das Wasser

wachsam sein

Der Sohn von Gott und von den Menschen wird wiederkommen. ─ Man kann das gut vergleichen mit einem Typen, der sein Haus verließ, um in Urlaub zu fahren. Er gab noch ein paar Anweisungen an seine Angestellten raus und sagte dem Pförtner, er soll aufpassen, wann er wiederkommen würde.

So sollt ihr auch aufpassen. Denn keiner weiß, wann er genau wiederkommt, ob abends oder morgens, mitten in der Nacht oder wenn die Sonne aufgeht. Ihr müsst nur dafür sorgen, dass ihr nicht pennt, wenn er wieder da ist. Er kommt nämlich ohne Vorwarnung.

Was ich bis jetzt nur euch beibringen wollte, das sage ich allen ganz öffentlich: Passt auf, bleibt wach!

 

aus dem Markusevangelium der Volxbibel (13,34-37)